Profitipps Für Die Pferdepflege

Tipps und Tricks

Um ein wahrer Pferdepflegeprofi zu werden, sollten Sie noch diese Tipps und Tricks kennen:

Noch hygienischer als die verschiedenen Schwämme zur Reinigung von Augen, Nüstern und After sind unparfümierte, biologisch abbaubare Feuchttücher. Diese können Sie einfach nach einmaliger Anwendung auf dem Misthaufen entsorgen. Um spröde Hufe zu behandeln, können Sie dem Pferd auch eine Olivenölpackung verpassen. Hierfür einfach einen Lappen mit dem Öl tränken, den Huf damit umwickeln, festbinden und für eine Stunde einwirken lassen. Der Grad der Abnutzung hängt dabei von Aktivität und Haltung des Pferdes ab. Im Herbst gilt es, von einem Schmied überprüfen zu lassen, ob der Beschlag des Pferdes verändert werden muss. Denn auch das Eisen muss winterfest gemacht werden, damit das Pferd auf glatten Wegen nicht rutscht oder der am Hufeisen hängengebliebene Schnee nicht zu Eisklumpen gefriert.

Tipps für Pferdebesitzer

So kommt Ihr Pferd gut durch die kalte Jahreszeit

Zufütterung
Der Energieverbrauch Ihres Pferdes ist im Winter durch den erhöhten Stoffwechsel größer als im Sommer. Daher sollten Sie Ihr Pferd mit Heu, Hafer oder Öl zufüttern. Gefrorenes Gras, Möhren oder Äpfel sind übrigens nicht gut für den Pferdemagen. Bringen Sie Ihrem Pferd daher immer nur normal temperiertes Futter und achten Sie zudem darauf, dass das Wasser im Trog nicht einfriert.

Bewegung
Pferde bewegen sich gerne viel. In der kalten Jahreszeit leiden Pferde jedoch häufig darunter, dass ihr täglicher Koppelgang wegfällt, da es keine Weideflächen mehr gibt. Ihr Pferd bewegt sich weniger, es wird ungelenkig und die Muskulatur baut ab. Versuchen Sie daher, Ihr Pferd während der kalten Jahreszeit täglich ausreichend zu fordern. Kombinieren Sie möglichst Auslauf auf sandigem Boden, entspanntes und auch anstrengendes Reiten und intensive Boden- und Logenarbeit.

Bodenbeschaffung beachten
So traumhaft Ausritte in der schneebedeckten Winterlandschaft sein können, sie bergen auch Gefahren: Löcher auf der Reitstrecke sind nicht sichtbar, der Boden kann vereist sein oder die Sichtverhältnisse schlecht. Ihr Pferd kann ausrutschen und sich und auch Sie verletzen. Bei unklarer Sicht- und Bodensituation sollten Sie daher besser nicht ausreiten und in die Reithalle ausweichen.

Warmes Auftrensen
Kalte Trensengebisse sind sehr unangenehm für Pferde. Möglicherweise erschreckt es sich sogar, wenn Sie ihm das kalte Metall in den Mund legen. Halten Sie daher das Gebiss am besten vor dem Auftrensen kurz in einen Eimer mit warmem Wasser. Dann bekommt Ihr Pferd keinen kalten Schauer.

Aufwärmen und Abkühlen
In den kalten Monaten sollten Sie sich vor dem Ausreiten ausgiebig Zeit für das Aufwärmen Ihres Pferdes nehmen. So können die Muskeln und Sehnen warm werden und das Verletzungsrisiko für Ihr Pferd sinkt. Nach jedem Training oder Ausritt sollten Sie zudem eine Abschwitzdecke verwenden, damit sich Ihr Pferd nicht erkältet. Mit dieser wird die Feuchtigkeit vom Pferd abtransportiert und das Tier vor Zugluft geschützt.